Herzliche Einladung zur Langen Nacht der Kirchen in Wunstorf!

Einige Eindrücke aus der 1. Ökumenischen Langen Nacht der Kirchen in Wunstorf

 

Firmbewerber und Katecheten sorgen für Getränke und Imbiss, die "Boni-Band", Jugendliche im Service, Ausstellung über "Fluchterfahrungen", Workshop "Kreuz", Taizé-Andacht.

Die Texte der Kurzansprachen in den Eröffnungsandachten aller Teilnehmerstandorte finden Sie hier.

 

Freitag, 5. Mai 2017 - 18 bis 24 Uhr

 

Im Lutherjahr 2017:

 

 

Ökumenische Lange Nacht der Kirchen in Wunstorf

 

Das Motto: „#grundgenug“

 

 

WUNSTORF – Im Raum Wunstorf erhält das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 eine besondere ökumenische Dimension. Aus der „Ökumenischen Plattform Wunstorf“ heraus, laden christliche Kirchen ein am Freitag, 5. Mai 2017, zu einer „Langen Nacht der Kirchen“. Damit wolle man sich im Lutherjahr nicht nur auf die eigenen Traditionen beziehen, sondern auch auf die Gemeinsamkeiten mit anderen christlichen Konfessionen, betont Superintendent Michael Hagen im Pressegespräch. Alle Gemeinden ruft sie dazu auf, sich mit ihren Vorschlägen hierbei einzubringen. Und dafür gibt es viele gute Gründe. Und so lautet auch das Motto der Langen Nacht der Kirchen „#grundgenug“.

 

Schon seit einigen Jahren kommen hauptberufliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ökumenischen Plattform zu einem Austausch und zu gemeinsamen Planungen zusammen. Mit der Langen Nacht der Kirche präsentieren sich die Beteiligten in der Öffentlichkeit mit einem besonderen Ergebnis der Zusammenarbeit. Zur Plattform gehören die Lutheraner und Katholiken, sowie die Methodisten, Baptisten und die Pfingstgemeinde K21.

 

In der Langen Nacht der Kirchen soll es an elf Kirchen und kirchlichen Einrichtungen von 18 bis 24 Uhr ein Programm geben, das von einer Andacht und einem Abschlusssegen eingerahmt wird. Dabei wechseln sich Aufführungen und Zeiten der Begegnung im Halbstundentakt miteinander ab. Fest eingeplant sind für alle Standorte Zeiträume, in denen Gäste aus anderen Gemeinden das Programm gestalten. Umlandgemeinden werden in den Kernstadtgemeinden mit einbezogen.

 

Das Motto „#grundgenug“ kommt stammt aus dem Korintherbrief an eine junge christliche Gemeinde. In diesem biblischen Wort steckt die besondere Einladung zur Langen Nacht der Kirchen, sagt Vera Christina Pabst. „Die christlichen Kirchen laden nicht nur alle ein, sondern haben den gemeinsamen Grund, zu dem sie alle einladen und an dem wir gemeinsam weiterbauen können.“ „Der Hashtag zeigt aber auch, dass wir die sozialen Medien für die Veranstaltung sehr aktiv einbeziehen wollen“, erläuterte Jenny Kutschker.

 

„Mit dieser Veranstaltung im Lutherjahr geht es aber nicht darum, nur ein nettes Event zu gestalten“, hebt Winfried Gburek hervor. Vielmehr setzten sich alle beteiligten christlichen Gemeinschaften mit dem, was sie in der Langen Nacht der Kirchen, auch Unterhaltsames, einbringen, einer Nagelprobe aus, was sie jeweils zu „bieten haben“, welche „Ware sie anbieten, die den Menschen im Leben Unterstützung und Begleitung sein kann. Ob es tauglich ist für eine Nähe der christlichen Gemeinschaften zu den Menschen – oder ob es nur Strohfeuer ist“.                                                                                                                         

Die Organisationsgruppe mit Vera Christina Pabst (Pastorin, Ev.-luth.), Marit Ritzenhoff (Pastorin, Ev.-luth.), Winfried Gburek (katholisch) und Jenny Kutschker (Pfingstgemeinde K21) ruft die Gemeinden jetzt dazu auf, bis zum 1. November 2016 Vorschläge für das Programm einzugeben. Die Gruppe hat dazu einen Flyer gestaltet, informiert über die Gemeindebriefe und ist per Email an langenacht2017@kirche-neustadt-wunstorf.de zu erreichen.